Rum aus Afrika, ist noch nicht so breit bekannt wie sein großer Bruder aus der Karibik. In den Punkten Genuss und  Flair muss der Rum aus Mauritius sich aber nicht hinter Ihm verstecken. Zuckerrohr gilt als größtes Exportgut der Mauritier und wird daher in großen Mengen angebaut. Ein Nebenprodukt des Zuckerrohranbaus wird als Baustein zur Herstellung wertvollen Rums genutzt. Rum aus Mauritius gilt als Hilghlight unter den Rumsorten.

Rum aus Mauritius oder Rum als Kultur

Der Inselstaat Mauritius liegt im Südwesten des indischen Ozeans und beherbergt zahlreiche Rumfabriken. Fast 90 Prozent der Landwirtschaft auf Mauritius beschäftigt sich mit dem Anbau von Zuckerrohr. Weite Zuckerrohr Felder bestimmen die Flora der wunderschönen Inselorte. Ursprünglich brachten die Franzosen das Zuckerrohr auf die Insel und legten damit einen ungeahnten Grundstein für die Herstellung von Rum.

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Natürlich gibt auf den Inseln noch andere nennenswerte Wirtschaftszweige. Der Tourismus und die Edelsteinschleiferei bescheren den Bewohnern einen guten Lebensstandard. Mauritius hegt laut Studien das höchste Einkommen pro Kopf in ganz Afrika.

Der Rum aus dem eigenen Anbau ist hierfür sicherlich mitverantwortlich. Der Rohrzucker wird natürlich exportiert und das Abfallprodukt bildet den Grundstein für feinsten Rum aus Mauritius. Ein wertvolles Nebenprodukt des Zuckerrohranbaus ist die Melasse. Sie gilt als wichtiger Bestandteil der industriellen Rumherstellung und hebt den Geschmack des alkoholischen Getränks.

Rum aus Mauritius genießen

Auf den groß angelegten Plantagen wird das Zuckerrohr sogar oftmals noch von Hand geerntet. Wer es sich leisten kann, nutzt die Kraft der Maschinen. Vollernter schaffen auch auf Mauritius in kurzer Zeit große Mengen abzutragen. Bauer sind stolz auf die urspüngliche Herstellungsweise des Rums und zeigen ihre Destillerie gerne neugierigen Touristen.

Einzigartige Brennkessel beherbergen alkoholreiches Rohdestillat, welches später zum Rum Feinbrand wird. Als Reisetipp gilt die Rumfabrik in Chamarel im Südwesten von Mauritius. Sie liegt auf 300 Meter Höhe und ist bekannt für rein ökologischen Rum. Die einzelnen Schritte der aufwendigen Produktion werden hier fachgerecht vorgestellt. Auch Verkostungen gehören selbstverständlich dazu.

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Rum-Vielfalt aus Mauritius

Die Anbauer von Rum sind offen für neue Entwicklungen. Tolle karibische Aromen verfeinern den traditionellen Rum. Kokos und Vanille können gängigen Rum zu ganz neuen Geschmacksebenen verhelfen. Sorten wie Saint Aubine Reserve Vanilla Rum oder St. Aubin Rhum Agricole 1819 Natural Vanilla sorgen für Geschmackserlebnisse. Wer auf Mauritius Urlaub macht, bringt stets feinen Rum mit nach Hause. Viele kleine Geschäfte der Brennereien verkaufen ihr einzigartiges Produkt, welches sich als Präsent für zu Hause gebliebene sehr gut eignet.

Die Besonderheit des Rums

Rum aus dem schönen und fernen Mauritius gilt als Spezialität unter den begeisterten Genießern. Wie überall hat aber jede Brennerei ihre eigene Note und bietet daher eine geschmackliche Vielfalt. Viele Variationen machen das Angebot an Rumsorten perfekt. Die Marke Arcane beispielsweise, überzeugt durch kräftige Vielseitigkeit. 12 Jahre reifte der einzigartige Rum in hochwertigen Eichefässern und bietet ein Zusammenspiel feiner Aromen.

Das Zuckerrohr aus Mauritius sorgt für vanillige und karamellige Geschmacksnuancen, was den Rum so besonders macht. Kenner und Liebhaber von Rum schätzen den langen Abgang im Mund und den außerordentlichen Nachhall. Auch sehr beliebt ist Gold of Mauritius. Liebhaber sagen er träge den Geist der Insel mit sich, was sich auch auf den Geschmack auswirkt.

Der dunkle Rum gilt als sehr intensiv und reich an Aromen. Der Geschmack nach kandierten Früchten und Gewürzen macht diesen Rum so hochwertig und bildet ein angenehmes Mundgefühl. Rum aus Mauritius wird zu 100 Prozent dort hergestellt und verarbeitet. Ein Highlight für Genießer!

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2 Kommentare. Hinterlasse eine Antwort

  • „Rum aus der Karibik steht für höchsten Genuss und Urlaubsfeeling. Zuckerrohr gilt als größtes Exportgut der Mauritier und wird daher in großen Mengen angebaut.“

    Habe zweimal lesen müssen…..Darf ich euch mal fragen seit wann Mauritius zu den karibischen Inseln gehört?!

    Antworten
    • Hallo RumLady,
      na klar darfst du das fragen und du hast absolut Recht dieser einleitende Satz ist sehr ungünstig Formuliert gewesen. Ich habe es jetzt geändert. Mauritius darf in Afrika bleiben ;). Vielen Dank für Deinen Hinweis.

      Grüße
      Sven

      Antworten

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